TeamChallenge!
Kooperatives Lernen
Erlebnispädagogik in Schule und Jugendarbeit

4 Angebote für Multiplikatoren und Lehrkräfte
1. Einführungswochenende in die Methode "Abenteuerpädagogik"
2. Mitarbeiterfortbildung intensiv (5 Tage)
3. Abenteuerpädagogik im Unterricht - Fortbildung für Lehrkräfte
4. Sicherheit und Standards in der Erlebnispädagogik


Vertrauensübung: Pendel

 
1. Einführungswochenende in die Methode "Abeteuerpädagogik"
 

Inhalt:
Das Einführungswochenende bietet eine gute Möglichkeit, die Stärken der Methode "Abenteuerprojekt" kennenzulernen. Das Wochenende ist stark praktisch orientiert: Es werden eine Vielzahl von Interaktionsspielen ausprobiert.

Ergebnis:
Für Personen, die schon Kenntnis von Gruppendynamik oder Erlebnispädagogik haben, ist dieses Wochenende sicherlich eine Bereicherung ihres Repertoires. Für "Neulinge" auf diesem Gebiet bietet das Einführungswochenende einen angenehmen und fundierten Einstieg an, das Konzept und die Umsetzung der Abenteuerpädagogik kennen zu lernen. Die theoretischen Hintergründe, Sicherungstechnik, Gruppendynamik und Rolle der Leitung können in einem zweiten Aufbauwochenende vertieft werden.

Rahmen:
Samstag (ca. 10 Std.) und Sonntag (ca. 5 Std.) für 10 - 12 Personen. Ein Co-Leiter wird ab Gruppengrößen von 15 empfohlen.

 
2. Mitarbeiterfortbildung intensiv (5 Tage)
 

Inhalte:
Die Gruppe durchläuft einen vollständigen Abenteuerprozeß. Sowohl theoretische Hintergründe (Prozessphasen, Aufgaben der Leitung, Methodik, Auswertung und Transfer), als auch praktische Erfahrung werden in einem ausgeglichenen Verhältnis vermittelt. Anseil- und Sicherungstechnik wird praxisgerecht geübt und sicherheitsrelevante Fragen werden thematisiert.
Höhepunkt ist die Auswahl aus mehreren hohen Seilgeräten (je nach örtlichen Bedingungen).
Der thematische Schwerpunkt richtet sich nach den individuellen Zielen der Gruppe und TeilnehmerInnen. Deshalb wird das Fortbildungsprogramm im Vorfeld mit den TeilnehmerInnen abgestimmt.

Ergebnis:
Die TeilnehmerInnen können ein abenteuerpädagogisches Konzept erstellen und anleiten. Sie können die Methode nach Stärken und Schwächen einschätzen und ihrer jeweiligen Zielgruppe entsprechend Programme selbst planen und durchführen.

Rahmen:
Aufbau, 5 Tage Abenteuerprogramm (ca. 40 Std.), Abbau, Verpflegung und Unterbringung nach Absprache.

 
3. Abenteuerpädagogik in der Schule


Reflexion
 

Inhalte:

  • Die Grundlegende Theorie und Didaktik der Abenteuerpädagogik: Lernen durch Erfahrung, Operationalisierung des Abenteuers.
  • Übungen und Spiele für den Unterricht
  • Rolle und Leitungsaufgaben der Lehrkraft
  • Voraussetzungen und Rahmenbedingungen
  • Gesetzliche Grundlagen, Sicherheitsbestimmungen

Ergebnis:
Die TeilnehmerInnen kennen die Grundlagen der Abenteuerpädagogik und können ein abenteuerpädagogisches Konzept für den Unterricht erstellen und anleiten. Sie können die Methode nach Stärken und Schwächen einschätzen und ihrer jeweiligen Zielgruppe entsprechend Programme selbst planen und durchführen.

Rahmen:
je nach inhaltlicher Absprache und Vorkenntnissen 1 bis 5 Tage. Abenteuerpädagogik läßt sich in allen Schulsystemen und mit allen Zielgruppen anwenden.

 
4. Sicherheit und Standards
2-tägige Fortbildung für Anwender der Erlebnispädagogik

 
 

Inhalt:
Die Teilnehmer erhalten eine fundierte Einführung zu Grundregeln der Sicherheitsprinzipien in der Erlebnispädagogik: Schwerpunkt dynamische Seilgeräte. Die Inhalte teilen sich in Theorie und Praxis auf:

Theorie:

  • Grundregeln der Sicherheit
  • Aufsichtspflicht und Haftung
  • Notfallroutinen
  • Materialkunde und Materialpflege (Seile, Gurte, Helme, Karabiner, Bandschlingen, ...)
  • Knotenlehre
  • Sicherungstechnik
  • Unfallstatistiken
  • Naturschutz
Praxis:
  • Risiken bei den Low Elements:
    (z. B. Fangspiele, Blindenspiele, Elektrischer Zaun, Spinnennetz, Labyrinth, Vertrauensfall, ... und nach Absprache)
  • Risiken bei High Elements und Seilkonstruktionen (z.B. Selbstsicherung beim Aufbau/Abbau, Kräfte im System, Sturzkräfte, Belastungen, Rettungs- und Bergetechniken, ...)
    Üben am Gerät: Abseilen (Haus, Fels), Seilbrücke über Schlucht/Fluß,
    Seilbahn, etc.)

Ergebnis:
Für Personen, die bereits Kenntnis von Gruppendynamik und Erlebnispädagogik haben, ist dieses Training eine Fundierung ihres sicherungstechnischen Wissens. Alle TeilnehmerInnen erlernen auch Aktionen mit hohem Risikopotenzial sicher durchzuführen und Notfallvorsorge zu treffen. Dieses Training ist somit eine Voraussetzung für Erlebnispädagogen, die mit hohen Seilgeräten arbeiten.

Rahmen:
Drei Tage je 7 h für 10 - 12 Personen. Ein Co-Leiter wird ab Gruppengrößen von 15 empfohlen.

Telefon
089 97392293
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